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In einem Hotel in der Türkei nutzten am 17.10.2014 mein guter Freund Person A und ich eine der Wasserrutsche. Hierfür setzten wir uns in einen aufblasbaren Doppelreifen (geformt wie eine 8). Ich saß vorne, hinter mir Person A. Während der Fahrt in der Rutsche hatten wir eine hohe Geschwindigkeit aufgenommen und sind mit dieser in das Poolbecken regelrecht reingeschossen. Beim Aufprall ins Wasser sind wir unter Wasser heftig zusammengestoßen wobei der Fuß oder Bein der Person A mich mit voller Wucht auf den Mund, vor allem die Zähne getroffen hat.

Als wir wieder über Wasser waren, merkte ich sofort Blutgeschmack im Mund. Wir sind sofort zum Arzt des Hotels geeilt, welcher feststellte dass meine unteren Zähne die Haut u. Fleisch unterhalb der Unterlippe komplett durchstoßen hat. Der Arzt verband mich notdürftig und ließ mich ins Krankenhaus fahren. Dort nähte ein Arzt die Wunde außen und innen zu, die Kosten hierfür betragen rund 800 Euro.

Frage: welche Versicherung kommt für die Kosten auf?

Person A verfügt über eine Haftpflichtversicherung.

Ich selber verfüge über gesetzliche Krankenversicherung sowie Unfallversicherung.
Gefragt von Anonym
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1 Antwort

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Gut Ding will Weile haben, so das Sprichwort. Sorry, aber diesmal hat es etwas gedauert, bis wir mögliche Lösungsansätze zusammen hattten. Hier nun aber unsere erste Einschätzung; wie immer ohne Gewährleistung ;-)

Da Sie keine Auslandsreise-Krankenversicherung haben, fällt diese her schon mal aus. Das wäre der erste Ansprechpartner für dieses Thema gewesen. Die Auslandsreise-KV hätte zuerst mal für die Behandlungskosten aufkommen müssen. Hier daher nur mal zur Vollständigkeit.

Als nächstes würde wir eine Meldung an die Unfallversicherung empfehlen. Diese decken je nach Vertragsleistung zum Teil auch kosmetische Leistungen; sollten solche nun auch im Nachgang noch erforderlich werden.

Als letztes Glied ist hier noch die gesetzliche Krankenversicherung aufzuführen. Hier kann es nur sein, dass diese die Kosten nicht zu 100% deckt, und Du also auf einem Teil sietzen bleibst. Das ist ja unter anderem auch der Grund für eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung ;-)

Was wir uns in der internen Beratung noch vorstellen konnten wäre, dass die gesetzliche Krankenversicherung ggf. Deinen Freund regresspflichtig macht. Dann wäre also auch noch seine private Haftpflichtversicherung in Anspruch zu nehmen :-D

zu guter letzt sollte vielleicht noch ein Anwalt prüfen, ob nicht auch gegen den Betreiber des Freizeitbades noch was zu machen ist; doch hier stehen die Chancen im Vergleich zum Aufwand / Risiko in keinem Verhältnis. Hier sollte evtl. noch eine anwaltliche Beratung eingeholt werden. Fachanwälte für Versicherungsrecht gibts ja genügend ;-)

Sorry, dass wir hier keine klarere Antwort liefern konnten. Das Thema ist so aber auch nicht ganz so einfach und klar.
Beantwortet von Redaktion (2,400 Punkte)
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